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PACS Reisekosten: Die Spesensätze für 2018 sind da

Verpflegungsmehraufwand & Sachbezugswerte – was bleibt gleich, was ändert sich und was bedeutet das für die PACS Kunden?

Europäischer Kontinent mit Flaggen der LänderBereits am 08. November diesen Jahres hat das deutsche Bundesministerium für Finanzen (BMF) die Pauschalen für den Verpflegungsmehraufwand für das Jahr 2018 bekannt gegeben.

Dies ist vor allem deswegen so erwähnenswert, weil die Bekanntgabe in den Vorjahren stets auf den letzten Drücker kurz vor Weihnachten erfolgte und so für einige Irritationen sorgte.

Was gleich bleibt

Unverändert gelten die bestehenden Spesensätze für das Inland i.H.v. 12 EUR für die „kleine Pauschale“ (bei einer Abwesenheit zwischen 8 und 24 Stunden sowie für An- und Abreisetag) und 24 EUR für die „große Pauschale“ (bei ganztägiger Abwesenheit von 00:00 bis 24:00 Uhr).

Was sich ändert

Anders sieht es bei den Auslands-Spesensätzen aus. Hier gibt es, wie in den Vorjahren auch, eine Vielzahl von Änderungen bei Auslands-Zielen. Neben einer Reihe eher exotischer Ziele betrifft dies auch die Spesensätze für Australien und Kanada sowie für einige europäische Destinationen, u.a. für Belgien, Dänemark, Finnland und Frankreich. Kommt der Arbeitnehmer nicht selbst für seine Verpflegung auf, sondern wird vom Arbeitgeber versorgt, müssen die Spesensätze entsprechend gekürzt werden. Dabei werden standardmäßig für ein Frühstück 20% und für ein Abend- oder Mittagessen 40% des Tages-Höchstsatzes abgezogen. Allerdings besteht die Möglichkeit, hier wahlweise die Sachbezugswerte als Abzugsbeträge anzusetzen. Und diese ändern sich ab 2018 auf 1,73 EUR für ein Frühstück und 3,23 EUR für ein Mittag- oder Abendessen. So wurde es in der Bundesratssitzung vom 24. November 2017 im Rahmen der Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) beschlossen.

Was dies für PACS Kunden bedeutet

Die PACS Software unterstützt Sie im Rahmen der Reisekosten-Erfassung, indem sie die jeweils gültigen Spesensätze automatisch ermittelt. Damit dies auch im Jahr 2018 möglich ist, müssen die neuen Spesensätze in das PACS System eingespielt werden.
Als PACS Cloud-Kunde brauchen Sie sich um nichts weiter zu kümmern, wir haben die Arbeit bereits für Sie erledigt.
Unsere in Deutschland ansässigen Kunden mit einem PACS Service- und Supportvertrag haben in den letzten Wochen bereits eine Email mit den neuen Spesensätzen für 2018 erhalten. Wer statt der Standard-Abzüge die Sachbezugswerte ansetzt, hat eine entsprechend modifizierte Variante der Importdatei erhalten. Wenn Sie einen Service- und Supportvertrag haben, müssen Sie lediglich die Datei entsprechend der in der Email enthaltenen Erläuterung in die PACS Datenbank einspielen.
Unsere Kunden ohne Service- und Supportvertrag können die Importdatei bei Bedarf jederzeit anfordern. Schreiben Sie hierzu einfach eine formlose Email an support@pacs-software.com
In Österreich gibt es eine der deutschen Regelung ähnliche Regelung, die sog. Tagesgelder. Anders als in Deutschland wurden seitens der Finanzbehörden jedoch bislang keine neuen Sätze für 2018 veröffentlicht. Insofern ist nunmehr davon auszugehen, dass die bereits seit 2002 geltenden Sätze auch für das nächste Jahr unverändert fortgelten werden. Unsere österreichischen Kunden müssen daher lediglich die Gültigkeit der aktuellen Regelung von 31.12.2017 auf 31.12.2018 verlängern. Dies machen Sie in der PACS System-Konfiguration unter Zeiten + Kosten -> Verpflegungsmehraufwand.
Für PACS Kunden mit Sitz in einem anderen Land haben Spesensätze bislang keine Relevanz, somit sind hier auch keine entsprechenden Maßnahmen durchzuführen.

Quellen & weiterführende Links

Von |12. Dezember 2017|Kategorien: Reisekostenabrechnung|